Prekaria ist ein Werk, das süchtig macht. Es vermittelt und stilisiert menschliche Grunderfahrungen auf eine derart intensive Weise, dass ein unglaublicher Sog entsteht. Und doch verleugnet die künstlerische Bearbeitung nie die Distanz, die mich zwangsläufiig vom Schicksal anderer trennt.

Zudem ist diese Video-Oper eine der im Kunstbetrieb seltenen Arbeiten, die sich innerer Notwendeigkeit verdankt, ihren berührenden Inhalt jedoch durch ein radikale Formensprache diszipliniert und verschärft.

aus: Prekaria. Fluss der Heimkehr, Martin Heller
Teaser Video-Oper
Interview (und mehr) mit Marie-Louise Lange und Jeroen Singer
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